Cordoba - das Rückspiel
von Florian Scheuba und Rupert Henning
mit Cornelius Obonya
Eine total multikulturelle Satire über Wessis, Ossis und Ösis, über die deutschen Gastarbeiter und Numerus Clausus-Flüchtlinge in Österreich, das geheimnisvolle Spannungsfeld zwischen Präpotenz und Minderwertigkeitsgefühlen und den Kampf der Kulturen zwischen dem großen und dem kleinen Bruder deutscher Sprache.
Erzählt und dargestellt von einem einzigen Schauspieler, der in sämtliche Rollen schlüpft und so mehr als zwei Dutzend Personen verkörpert, ist „Cordoba – Das Rückspiel“ ein leichtfüßiges Kabinettstück im Geiste der Völkerverständigung. Denn, frei nach Max Frisch, „Arbeitskräfte haben wir gerufen, Deutsche sind gekommen.“
Regie: Rupert Henning
ab 9. Februar 2010 im RABENHOF THEATER WIEN
www.rabenhof.at
Das Buch zum Stück mit Bildern von Gerhard Haderer wird im März 2010 im Carl Ueberreuter Verlag erscheinen
In Österreich haben Bürger aus der Bundesrepublik Deutschland in den
vergangenen Jahren die Türken als zweitgrößte Migranten-Gruppe
abgelöst, bei den Neuzuwanderern rangieren sie inzwischen an erster
Stelle. Immer mehr deutsche Studenten studieren an Österreichs
Hochschulen und im heimischen Fremdenverkehr hat sich die Anzahl des
aus Deutschland stammenden Personals in den letzten Jahren
vervielfacht. Das beste Einvernehmen zwischen den
„Schluchtenscheissern“ und den „Marmeladingern“ ist beileibe nicht die
Regel, auch bedingt durch die wechselvolle, nicht immer glücklich
miteinander verbundene Geschichte der beiden Staaten.
„Cordoba – Das Rückspiel“ ist eine Satire zu den Themen Migration,
Integration, Fremdenskepsis und ihre politische Instrumentalisierung.
Es geht aber auch um die Suche nach persönlichem Glück und gesicherter
Arbeit, nach der alle Barrieren überwindenden Liebe und einer besseren
Zukunft, in der sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass es – wenn
man in multikulturellen Gesellschaften lebt – immer auch darauf
ankommt, die Gemeinsamkeiten ebenso intensiv zu pflegen wie die
Unterschiede.
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