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Cordoba  -  das Rückspiel

von  Florian Scheuba und Rupert Henning
mit Cornelius Obonya

Eine total multikulturelle Satire über Wessis, Ossis und Ösis, über die deutschen Gastarbeiter und Numerus Clausus-Flüchtlinge in Österreich, das geheimnisvolle Spannungsfeld zwischen Präpotenz und Minderwertigkeitsgefühlen und den Kampf der Kulturen zwischen dem großen und dem kleinen Bruder deutscher Sprache.

Erzählt und dargestellt von einem einzigen Schauspieler, der in sämtliche Rollen schlüpft und so mehr als zwei Dutzend Personen verkörpert, ist „Cordoba – Das Rückspiel“ ein leichtfüßiges Kabinettstück im Geiste der Völkerverständigung. Denn, frei nach Max Frisch, „Arbeitskräfte haben wir gerufen, Deutsche sind gekommen.“

Regie: Rupert Henning 
ab 9. Februar  2010   im   RABENHOF THEATER WIEN
www.rabenhof.at

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Der Ungustl vergaloppiert sich

Pfiffige Dialoge und ein philosophischer Ansatz: Der Kabarettist mag Tom Stoppards "Arkadien" und freut sich auf das "Anti-Sommertheater".

Sommertheater, meint Florian Scheuba, löse bei ihm überhaupt keine Verlockung aus. Dieses Jahr macht er's trotzdem. Anti-Sommertheater, sagt er.

Der Kabarettist und hauptberufliche Hektiker wechselt das Terrain. Und spielt in der Sommerarena Baden Tom Stoppards Komödie "Arkadien".

Erstmals wird heuer in der Operettenhochburg auch Sprechtheater angeboten - in Kooperation mit dem Landestheater Niederösterreich. Dass er damit erstmals in seiner Bühnenlaufbahn gegen "Maske in Blau" und "Zigeunerbaron" antritt, findet Scheuba "sehr originell": "Ich hoffe, dass die Leute, die es anschauen werden, zumindest ahnen, was auf sie zukommt, und sich nicht den ganzen Abend wundern, wann wir endlich zu Singen beginnen", sagt er. Und findet es wunderbar, dass es nun diesen Gegenpol als Alternative gibt. Denn: "Der Trend geht beim Sommertheater genau in die andere Richtung. Es wird jedes Jahr noch seichter, noch läppischer; vermeldet wird nur, welchen D-Prominenten welche Bühne diesmal engagiert hat."

... mehr auf www.kurier.at

 
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